Größtes US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten
Verwundete Soldaten in Ramstein gelandet

Ein Transportflugzeug der US-Luftwaffe hat am Montag die ersten im Kampf verwundeten US-Soldaten aus der Golfregion nach Deutschland ausgeflogen, wo sie im pfälzischen Landstuhl behandelt werden sollen.

Reuters RAMSTEIN. Die Transportmaschine des Typs "Starlifter" landete am Vormittag mit zwölf verletzten Soldaten an Bord auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein bei Kaiserslautern. Vermutlich sieben der Soldaten seien im Kampf verwundet worden, die übrigen hätten sich andere Verletzungen zugezogen, sagte eine Sprecherin der US-Streitkräfte. Über die Schwere der Verletzungen und andere Details könne sie nichts sagen. Acht Soldaten wurden auf Liegen aus dem Flugzeug getragen, die übrigen konnten laufen.

Bereits am Sonntag waren nach US-Angaben rund 15 Soldaten aus der Golfregion nach Ramstein ausgeflogen worden. Entgegen früheren Angaben habe sich jedoch keiner dieser Soldaten die Verletzungen im Kampf zugezogen, sagte eine Militärsprecherin.

Die Basis in Ramstein ist der größte Umschlagplatz des US-Militärs für Truppen und Material in Europa. In das Lazarett in Landstuhl fliegen die US-Streitkräfte oft Verletzte aus Kriegen zur Erstversorgung aus. Es ist das größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten. Die Zahl der Betten wird in Krisenzeiten regelmäßig aufgestockt.

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