Groß- und Kleingeräte sollen teurer werden
Preise für Haushaltgeräte steigen

dpa-afx KÖLN. Haushalt-Großgeräte werden in diesem Jahr um 3 bis 4 % teurer. Bei Kleingeräten ist der Preisanstieg möglicherweise sogar noch höher. Das erklärte am Donnerstag Karsten Jaspersen, Sprecher der deutschen Elektro-Hausgeräte-Industrie, in Köln.

Sprecher des Handels bestätigten, dass sich solche Preiserhöhungen, die von der Industrie mit höheren Kosten für Rohstoffe und Vorprodukte begründet werden, am Markt durchsetzen ließen. Auch für 2002 lassen sich nach Darstellung von Jaspersen weitere Preiserhöhungen nicht vermeiden. Denn auf die Hersteller kämen weitere erhebliche Kostenbelastungen zu.

Gewährleistungsfristen werden verlängert

Zum einen würden sich von Anfang 2002 an die Gewährleistungsfristen für Konsumgüter EU-weit verlängern. "Dabei will die Bundesregierung die von der EU vorgegebene neue Frist von zwei Jahren im europäischen Alleingang auf drei Jahre ausdehnen", kritisierte Jaspersen.

Außerdem sei noch für dieses Jahr die Verabschiedung einer europäischen Richtlinie zur Elektroschrott-Entsorgung zu erwarten - "mit weit reichenden Folgen und hohen Kosten für die Hersteller. Beide Regulierungen, so betonte der Sprecher der deutschen Hausgeräte-Industrie, "kosten uns zusammen, vorsichtig geschätzt, vier bis sechs Prozent vom Gesamtumsatz".

Näheren Aufschluss über die Preisentwicklung bei Elektro-Hausgeräten dürfte die nächste Hausgeräte-Messe domotechnica in Köln geben, auf der vom 7. bis 10. März mehr als 1550 Unternehmen aus 60 Ländern ausstellen werden. Erstmals sind auch Küchenmöbel-Hersteller auf der domotechnica vertreten, und erstmals öffnet sich die bisher Fachbesuchern vorbehaltene Messe zum Teil auch dem allgemeinen Publikum.

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