Großaufgebot von Sicherheitskräften
Heckenschütze hat möglicherweise erneut getötet

Der Heckenschütze von Washington hat am Dienstagmorgen möglicherweise einen zehnten Menschen erschossen. Einem Busfahrer, der auf den Stufen seines abgestellten Fahrzeugs in Montgomery County im Bundesstaat Maryland gestanden hatte, wurde in die Brust geschossen.

Reuters SILVER SPRING. Der 35-Jährige starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen, teilte die Polizei mit. Ein Großaufgebot von Sicherheitskräften sperrte den Tatort ab und startete eine Großfahndung im morgendlichen Berufsverkehr. Ein Polizeisprecher sagte, noch sei es zu früh festzustellen, ob der Heckenschütze die Tat verübt habe.

Die Fahndung führte zu langen Staus auf den Straßen in Richtung der Hauptstadt. Beamte durchsuchten vor allem Fahrzeuge, die von Männern gelenkt wurden. Auch Hubschrauber und Suchhunde beteiligten sich an dem Einsatz. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Situation habe Ähnlichkeiten mit den bisherigen Attentaten. Es würden Beweise gesucht und die ballistischen Daten der Kugel ausgewertet, um zu sehen, ob der Anschlag auch von dem Heckenschützen verübt worden sei.

Der unbekannte Heckenschütze soll in den vergangenen drei Wochen mit jeweils einem einzigen Schuss neun Menschen getötet und drei verletzt haben. Die Fälle wurden durch ballistische Gutachten verbunden. Alle Taten ereigneten sich im Großraum Washington. Am Montag erhielten die Ermittlungsbehörden einem Bericht der "Washington Post" zufolge einen Anruf des Heckenschützen. Der Chef der Sonderkommission forderte den Anrufer auf, sich erneut zu melden. Ein Teil seines ersten Anrufs sei akustisch nicht zu verstehen gewesen.

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