Großbritannien fürchtet Terroranschläge
Britische Polizei fahndet nach möglichen Attentätern

Die britische Polizei fahndet einem Zeitungsbericht zufolge nach zwei Männern, die von der extremistischen El-Kaida-Organisation als Selbstmordattentäter ausgebildet worden sein sollen.

Reuters LONDON. Die "Sunday Times" berichtete am Sonntag, es handele sich um einen Asiaten mit britischer Staatsangehörigkeit und einen zum Islam konvertierten Farbigen. Diese hätten dieselbe Moschee in London besucht wie der als "Schuhbomber" bekannte Richard Reid. Dieser war im Januar in den USA wegen des Versuchs verurteilt worden, über dem Atlantik ein Passagierflugzeug in die Luft zu sprengen.

Den Bericht zufolge liegen dem britischen Inlandsgeheimdienst MI5 Phantombilder von den Männern vor. Diese seien in den USA mit Hilfe von Beschreibungen gemacht worden, die Inhaftierte des US-Militär-Gefangenenlagers in Guantanamo Bay auf Kuba gemacht hätten. Einige Gefangene hätten berichtet, die Männer seien bereit, Selbstmordanschläge auszuüben.

Das Blatt zitierte aus Kreisen des Innenministeriums, wonach sich die Männer immer noch zur El-Kaida-Organsation des moslemischen Extremisten Osama bin Laden bekennen würden. "Sie könnten tickende Zeitbomben sein", zitierte die Zeitung Aussagen in den Kreisen.

In Großbritannien gibt es seit längerem Befürchtungen, das Land könnte zum Ziel von Anschlägen El Kaidas werden, da es der engste Verbündete der USA in dem von der US-Regierung erklärten "Krieg gegen den Terrorismus" ist. Britische Truppen kämpften an der Seite der USA in Afghanistan und im Irak. Der arabische Fernsehsender El Dschasira hatten diese Woche ein Aufnahme veröffentlicht, in dem ein enger Vertrauter Bin Ladens einen heiligen Krieg gegen die USA, Großbritannien, Australien und Norwegen androht.

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