Große Gesundheits- und Rentenreform geplant
Ministerin Schmidt will mehr sparen

Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) will das Sparpaket für die gesetzlichen Krankenkassen mehr als verdoppeln. Statt 1,4 Mrd. Euro plant die Ministerin nun ein Sparvolumen von 3,4 Mrd. Euro, erfuhr das Handelsblatt aus dem Umfeld des Ministeriums. Damit sollen Beitragssteigerungen im Januar 2003 verhindert werden.

HB/pt BERLIN. In einzelnen Regionen drohen aus Sicht der Ministerin im kommenden Jahr Beitragssätze von mehr als 15 %. Schon jetzt lägen die Beiträge einiger Kassen wie die der AOK Berlin und Bayern nahe dieser Marke. "Wenn diese ihre Beitragssätze anheben, liegen sie schnell über 15 Prozent", sagte Schmidt in einem Interview. Sie sei zuversichtlich, dass solch hohe Beitragssätze durch die Sparpläne verhindert werden können.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) kündigte eine Gesundheits- und Rentenreform an. "Ähnlich wie wir beim Arbeitsmarkt mit der Hartz-Kommission Beachtliches auf den Weg bringen können, werden wir an die Themen Rente und Gesundheit in dieser Legislaturperiode herangehen", sagte Schröder dem "Tagesspiegel".

Quelle: Handelsblatt

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