Große Nachfrageschwäche
AT&T senkt Umsatz-und Ergebnisprognosen

Nachdem der Konzern bislang von einem Plus von 4 - 5 % ausgegangen war, wurden nach Börsenschluss die Prognosen zurückgeschraubt. Gründe seien Nachfrageschwäche und Preisreduzierungen.

Reuters NEW YORK. Der US-Telekomkonzern AT&T hat seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für das vierte Quartal herunter geschraubt. Das Unternehmen teilte am Mittwoch nach US-Börsenschluss in New York mit, es rechne nunmehr mit einem Umsatzwachstum von 2,5 bis drei Prozent. Bisher war der Konzern noch von einem Plus von vier bis fünf Prozent ausgegangen. Als Gründe führte AT&T die Nachfrageschwäche und Preisreduzierungen auf dem Markt für Langstreckenverbindungen an. Außerdem erwartet AT&T den weiteren Angaben zufolge einen operativen Gewinn je Aktie von 26 bis 28 Cents, nach zuvor vorausgesagten 29 bis 33 Cents.

Die Dividende für das vierte Quartal werde um 83 % auf 3,75 Cents reduziert, hieß es weiter. Es handelt sich dabei um die erste Dividendenkürzung in der mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber wir glauben, dass sie notwendig und es im langfristigen Interesse unserer Anteilseigner ist, eine Dividendenpolitik zu übernehmen, die mit der unserer Wettbewerber vergleichbar ist", erklärte AT&T-Chairman Michael Armstrong. Er deutete zugleich an, nicht alle der vier Unternehmen, in die sich der Konzern früheren Ankündigungen zufolge aufspalten will, würden in absehbarer Zeit eine Dividende zahlen.

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