Großeinsatz der Polizei
Proteste gegen NPD-Aufmärsche

Zahlreiche Menschen haben am Mittwoch in mehreren deutschen Städten gegen Aufmärsche von Rechtsextremen zum 1. Mai protestiert.

dpa BERLIN/FRANKFURT. In Göttingen wurden am Rande einer NPD-Kundgebung rund 80 Gegendemonstranten von der Polizei in Gewahrsam genommen. In Frankfurt/Main hinderten Einsatzkräfte Rechtsextremisten an einem Marsch durch den Stadtteil Fechenheim. Die Polizei setzte auch Tränengas ein, mehrere Skinheads wurden festgesetzt. In Berlin protestierten mehrere 100 Menschen mit "Nazis raus"-Rufen gegen einen Aufmarsch von NPD-Anhängern.

Auch in anderen deutschen Städten sorgten NPD-Aufmärsche für Aufsehen: Begleitet von einem starken Polizeiaufgebot gingen im fränkischen Fürth Anhänger der rechtsextremen Partei auf die Straße. Rund 1000 Menschen versammelten sich zu einer Gegendemonstration. In Dresden protestierten schätzungsweise mehr als 2000 Menschen gegen einen Neonazi-Aufmarsch.

Die NPD-Aufmärsche waren teils erst in allerletzter Minute von Gerichten erlaubt worden. Die Polizei war in ganz Deutschland mit mehreren 1000 Beamten im Einsatz. Kundgebungen von Rechtsextremisten waren auch in Mannheim und in Ludwigshafen geplant. In Berlin kam es bei der NPD-Kundgebung im Stadtteil Hohenschönhausen zu einzelnen Rangeleien zwischen Polizeibeamten und Gegendemonstranten. Die Einsatzkräfte hatten versucht, die Gegendemonstranten von der NPD-Versammlung zurückzudrängen.

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