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Großer Panda auf Zwangsdiät

Frankfurt/Main (dpa) - Die Hälfte der weltweit 1200 Bambusarten ist nach aktuellen Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP vom Aussterben bedroht. Damit ist auch das Überleben des Großen Pandas gefährdet, der sich fast ausschließlich von diesen Pflanzen ernährt, teilte die Umweltschutzorganisation WWF mit.

Der Panda ist das Wappentier des WWF. Ein ausgewachsener Bär verzehrt pro Tag rund 35 Kilogramm Bambus. «Der Große Panda steht schon seit vielen Jahren auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten», erläuterte Susanne Honnef vom WWF. Die letzten schätzungsweise 1000 Exemplare lebten in Bergwäldern im Südwesten Chinas.

Seit 1939 sei der Panda in China gesetzlich geschützt. Sein Fortbestand ist nach Angaben des WWF jedoch stark gefährdet. Ursachen seien die Einschränkungen seines Lebensraums, die Reduzierung des genetischen Pools und die damit erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten sowie die geringe Fortpflanzungsrate - Schwangerschaft alle zwei bis drei Jahre. Mit dem Rückgang des Nahrungsangebots nehme der Druck nun weiter zu.

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