Großer Teil der Managerbezahlung
Stichwort: Aktienoptionen

Aktienoptionen haben Tradition in börsennotierten US-Unternehmen: Sie gelten als Mittel, um die Ziele der Führungskräfte mit denen der Aktionäre in Einklang zu bringen und so verantwortungsvolles Management zu fördern.

Im vergangenen Jahr machten die Aktienoptionen 58 % der Managerbezahlung aus. Die Optionen geben Mitarbeitern das Recht, eine bestimmte Zahl von Aktien innerhalb eines definierten Zeitraums zu einem bestimmten Kurs zu kaufen. Intel-Sprecher Chuck Malloy argumentiert, dass es unglaublich kompliziert wäre, alle Optionsprogramme als Aufwand in die Erfolgsrechnung aufzunehmen. Tatsächlich streiten sich die Experten über die beste Methode, die Optionen zu bilanzieren.

Bisher gilt die "Black-Scholes-Methode", eine Formel, die den Aktienkurs, die Laufzeit, den Preis, erwartete Dividenden und Kursschwankungen berücksichtigt, als Standard zur Berechnung des Wertes von Optionsscheinen. Allerdings potenzieren sich bei der Formel kleine Fehler bei Optionen mit langer Laufzeit.

Andere Experten favorisieren die so genannte "Fair Value Methode", die den Wert der Option aus der Differenz zwischen dem Preis der Option und dem aktuellen Kurswert am Ausgabetag errechnet. Gegner einer Bilanzreform argumentieren, dass die Kosten für Optionen das Unternehmen bereits belasten. Sie verweisen auf die Verwässerung der Aktien durch zusätzlichen Anteile, die ausgegeben werden. Einige Firmen, wie beispielsweise der Computerkonzern IBM, kaufen regelmäßig Aktien zurück, um die Menge der Papiere im Umlauf einigermaßen konstant zu halten und so dem Verwässerungseffekt entgegen zu wirken.siri

Quelle: Handelsblatt

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