Großes Gewinnwachstum nur in Europa und Hongkong
Gewinn britischer HSBC liegt unter den Erwartungen

Das britische Bankhaus HSBC hat einen unter den Markterwartungen liegenden Gewinnanstieg verzeichnet und sich zurückhaltend über das laufende Geschäftsjahr geäußert.

Reuters LONDON. Inklusive Firmenwertabschreibungen sei der Vorsteuergewinn 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 22 % auf umgerechnet 20,9 Mrd. DM gestiegen, teilte die Bank-Gruppe, die 73,5 % an der deutschen Trinkaus & Burkhardt KGaA hält, am Montag in London mit. Analysten hatten demgegenüber Umfragen zufolge mit einem höheren Vorsteuergewinn von umgerechnet 22,5 Mrd. DM gerechnet.

Vor allem in Europa und Hongkong sei das Gewinnwachstum mit 39 beziehungsweise 36 % beträchtlich ausgefallen. Nach Abschreibungen aus den jüngsten Akquisitionen sei der Gewinn pro Aktie 17 % auf 76 Cents gestiegen, teilte die Bank weiter mit. Der Dividendenvorschlag des Instituts beläuft sich den Angaben zufolge auf 435 Cents je Anteilsschein.

Das laufende Geschäftsjahr stelle angesichts der sichtbaren Abschwächung der US-Konjunktur eine Herausforderung dar, erklärte HSBC-Chef John Bond. Vor allem die von US-Exporten abhängigen Volkswirtschaften würden dadurch beeinträchtigt. Erschwerend auf das Geschäft wirke sich zudem der anhaltend starke Wettbewerb in Großbritannien aus, fügte er hinzu.

An der Londoner Börse fiel die HSBC-Aktie am Vormittag in einem gut behaupteten Marktumfeld 6,5 % auf 961 Pence.

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