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Großhandel: Niedrigste Teuerung seit Oktober 1999

Die deutschen Großhandelspreise sind im Juli zum Vorjahresmonat nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,2 (Juni: 3,1) % gestiegen. Das sei die niedrigste Jahresteuerung seit Oktober 1999 mit damals 1,5 %, teilte das Amt in Wiesbaden mit.

Reuters WIESBADEN. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang der Jahressteigerung auf 2,7 % im Juli gerechnet. Ohne Berücksichtigung von Mineralölerzeugnissen sei der Index der Großhandelspreise im Juli zum Vorjahr um 2,3 (Vormonat 2,8) Prozent gestiegen, teilte das Amt weiter mit. Im Vergleich zum Vormonat seien die Preise im Großhandel um 0,8 % gesunken nach einem Minus von 0,5 % im Juni. Ohne Mineralölerzeugnisse sei im Monatsvergleich ein 0,5 % zu verzeichnen gewesen.

Am deutlichsten verbilligten sich im Monatsvergleich den Angaben zufolge Bananen mit minus sieben Prozent. Lebende Schweine seien um 5,7 % und Schweinefleisch um 5,4 % billiger geworden. Motorenbenzin habe sich um 5,2 % verbilligt. Dahingegen hätten sich Zitrusfrüchte mit plus zehn Prozent, Kartoffeln (plus 8,3) und Äpfel (plus 5,2) Prozent verteuert.

Im Vorjahresvergleich musste den Angaben der Statistiker zufolge für Zitrusfrüchte 47,6 % mehr ausgegeben werden. Geflügelfleisch sei um 35,2 %, Bananen um 27,8 % teurer geworden. Verbilligt hätten sich hingegen zum Vorjahresmonat lebende Rinder mit minus 28,1 %, Rohkaffee (minus 11,9 %) und Rindfleisch mit minus 6,9 %.

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