Großhandelspreise bleiben im Vorjahresvergleich stabil
Deutschland: Konjunkturerwartungen stabilisieren sich

Deutschlands Finanzanalysten blicken weiter zuversichtlich in die Zukunft.

DÜSSELDORF. Der vom Mannheimer Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelte Saldo der Konjunkturerwartungen gab im April zwar leicht auf 70,6 Punkte von 71,2 Zählern im Vormonat nach. Doch hat er sich damit auf hohem Niveau stabilisiert.

Die Großhandelspreise in Deutschland sind im März gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr aber stabil geblieben. Deutlich teurer wurden laut Statistischem Bundesamt binnen Jahresfrist vor allem Tomaten (plus 73,9 Prozent ) und Kartoffeln (plus 64,4 Prozent). Schweinefleisch hingegen verbilligte sich um 27,6 Prozent.

An diesem Freitag werden die Februar-Auftragseingänge für die Bauwirtschaft veröffentlicht. Zuletzt stiegen sie im Vormonatsvergleich um 5,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr fielen sie jedoch um 3,1 Prozent.



 

2000

2001

IV/00

I/01

II/01

III/01

IV/01

Letztes Quartal zum Vorjahr in Prozent

 



Durchschnitt

Veränderung zum Vorquartal in Prozent

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Reales Bruttoinlandsprodukt

3,0

0,6

0,2

0,4

0,0

-0,2

-0,3

-0,1

Private Konsumausgaben

1,4

1,1

-0,3

1,0

0,7

-0,3

-0,5

1,2

Konsumausgaben des Staates

1,2

1,7

0,9

1,1

0,1

-0,3

0,9

1,8

Ausrüstungsinvestitionen

8,7

-5,0

-1,3

-1,3

-3,6

-3,3

-1,8

-10,6

Bauinvestitionen

-2,5

-5,8

-1,7

-3,1

-0,2

-0,5

-0,5

-4,5

Sonstige Anlagen

8,9

6,0

3,5

0,8

2,0

0,6

0,7

4,0

Ausfuhren

13,2

4,7

3,4

0,1

0,3

0,6

-1,1

-0,8

Einfuhren

10,0

0,1

5,3

-5,4

1,1

-1,7

0,0

-6,6

 

2000

2001

Dez 01

Jan 02

Feb 02

Mrz 02

Apr 02

Letzter Monat zum Vorjahr in Prozent

 

Durchschnitt

 

Arbeitsmarkt und Produktion

Industrieproduktion1

113,4

113,3

110,5

110,4

111,4

-

-

-4,6

Auftragseingänge1

126,1

122,6

122,4

121,6

120,4

-

-

-4,6

Einzelhandelsumsatz1,2

101,9

103,9

104,2

102,4

101,2

-

-

-1,7

Exporte3

49,7

53,3

53,2

52,2

53,2

-

-

-0,4

IFO-Geschäftsklimaindex4

99,3

89,8

85,8

86,4

88,5

91,8

-

-2,1

Arbeitslosenquote5

9,6

9,4

9,5

9,6

9,6

9,6

-

-

Erwerbstätige6

38.704

38.771

38.704

38.680

-

-

-

-0,3

Verbraucherpreise7

1,9

2,5

1,7

2,1

1,7

1,8

-

-

Erzeugerpreise7

3,3

3,1

0,1

-0,1

-0,3

-

-

-

Importpreisindex7

11,2

0,8

-4,7

-3,4

-3,5

-

-

-

Finanzmärkte

Geldmenge M3 Euroland8

5,2

5,6

8,0

7,8

-

-

-

-

Rendite 10-jähriger Anleihen10,11

5,3

4,8

4,8

4,9

4,9

5,2

5,1

-

3-Monats-Geldmarktzins10,11

4,3

4,2

3,3

3,3

3,3

3,3

3,4

-

Realer effektiver Wechselkurs des Euro9,10

86,5

89,0

89,9

90,2

89,3

89,4

-

-0,4

DAX10,11

7.118,9

5.611,5

5.074,6

5.151,3

4.894,5

5.323,4

5.324,7

-10,7

1

1995 = 100%;

2

Volumen;

3

in Mrd. Euro;

4

1991 = 100;

5

in Prozent der zivilen Erwerbspersonen;

6

in Tausend;

7

Veränderung zum Vorjahr in Prozent;

8

3-Monats-Durchschnitt, Veränderung zum Vorjahr in Prozent;

9

1. Quartal 1999 = 100 gegenüber 13 Ländern;

10

Monatsdurchschnitt;

11

im jüngsten Monat: letzter verfügbarer Stand; alle Angaben - bis auf Vorjahresvergleiche, Zinsen und Dax - saisonbereinigt. Quelle: DRI WEFA, A Global Insight Company



Quelle: Wirtschaftswoche

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