Großteil kommt aus Osteuropa
Einzelhandel warnt per Internet vor Blüten

12.06.2001 dpa BERLIN. Um es Geldbetrügern angesichts der bevorstehenden Euro-Bargeld-Einführung schwer zu machen, nutzt der Einzelhandel jetzt das Internet. Die Händler melden jeden gefälschten Geldschein sofort an einen zentralen Rechner und von dort werden alle Geschäfte der Region per E-Mail gewarnt. Bisher beteiligen sich bundesweit rund 2000 Geschäfte und ihre Zahl wachse täglich, teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels in Berlin mit.

Ein solches Frühwarnsystem sei notwendig, denn die Blütenflut habe Deutschland längst erreicht. Die Geldfälscher nutzten die Monate bis Ende Februar 2002, in denen noch mit D-Mark bezahlt werden kann, um ihre gefälschten D-Mark-Scheine unters Volk zu bringen. Experten schätzten, dass schon jetzt mehrere hundert Millionen DM Falschgeld im Umlauf seien. Es komme zum größten Teil aus Osteuropa.

Häufigste Blüten sind Zehn- und vor allem 20-Mark-Scheine. Vorsicht sei aber auch bei den 500ern und den 1000ern geboten. Ihnen fehlten die neuesten Sicherheitsmerkmale wie die Silberfolie oder der Kippeffekt, das verborgene "DM"-Zeichen im Farbbalken auf der rechten Notenvorderseite.

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