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Grün-rote Futures

Die Futures zeigen auf einen gemischten Start an den New Yorker Börsen. Nach den Eröffnungsindikatoren können wir uns auf einen erholteren Wochenstart der Technologie-Sektoren freuen. Die Nasadaq 100 Futures deuten insbesondere auf Interesse im Tech-Bereich. Eine leichte Entspannung auf den US-Börsen verspricht die Entscheidung der US Regierung, strategische Ölreserven freizugeben.

Die Chiphersteller können wieder etwas aufatmen. Nach einem 22 Prozent Kursverlust am Freitag könnte der Intel-Kurs sich heute Morgen wieder etwas beleben. Der größte Chiphersteller gibt jetzt bekannt, drei neue Laptopchips auf den Markt zu bringen. Intel steht unter Zugzwang, da von Rivalen wie Transmeta immer stärkere Konkurrenz auf dem Bereich der energiearmen Laptop-Chips droht. Vorbörslich ist Intel der meistgehandelte Wert.



Neues gibt es von Motorola und Palm. Der taiwanesisches Handyfabrikant und der Hersteller von elektronischen Notizbüchern planen, die Funktionen eines Mobiltelefon und des elektronischen Notizbuch von Palm zu vereinen. Das Joint-Venture-Produkt soll 2002 auf den Markt kommen. Gespannt dürfen wir auch auf die Quartalszahlen sein, die Palm heute meldet.



Dass die Gewinnwarnungssaison noch nicht vorbei ist, zeigte am Freitag Rayonier. Nach Börsenschluss warnte der Holzverarbeiter die Anleger, dass sich die Quartalszahlen unter den Markterwartungen bewegen dürften. Das Management macht fallende Holzpreise und eine geringere Nachfrage verantwortlich. Der Gewinn im dritten Quartal soll um 5 bis 7 Cents unter den Schätzungen der Analysten bleiben. Rayonier fällt vorbörslich.



Dass der Montag, gerne ein Merger-Monday, also ein Fusionstag ist, zeigt heute der Telekommunikationssektor. Die größte kanadische Telefongesellschaft BCE dürfte, Medienberichten zufolge, ein heißer Übernahmekandidat sein. BCEs Marktwert habe mit 18 Milliarden US-Dollar ein verträgliches Niveau. Als möglicher Partner wird Blue Chip SBC Communications ins Spiel gebracht. SBC hält bereits 20 Prozent an Bell Canada, einer Holding von BCE. Voraussetzung für das Geschäft wäre jedoch, dass Kanada Beschränkungen abbauen müßte. Bisher können ausländische Firmen lediglich 33 Prozent an einer kanadischen Telefongesellschaft erwerben.



Gerüchte ranken sich auch um AT&T und die British Telecom. AT&T versucht derzeit hartnäckig, mit der britischen Telefongesellschaft zu kooperieren. Laut Spekulationen könnten AT&T und British Telecom den Service für Geschäftskunden zusammenschließen.

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