Grüne: Stoiber hat "Umfrage-Panik"
Grüne begrüßen neue Entwicklung im Irak-Konflikt

Die Grünen haben die Ankündigung des Irak begrüßt, UN-Waffenkontrolleure ohne Vorbedingungen ins Land zu lassen. Dies sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, erklärten die Grünen-Vorsitzenden Fritz Kuhn und Claudia Roth am Dienstag in Berlin.

HB BERLIN. Regierungskritische Äußerungen des Unionskanzlerkandidaten Edmund Stoiber nannten sie "völlig abenteuerlich" und nur vor dem Hintergrund von Stoibers "Umfrage-Panik" zu erklären. Die Behauptung, die Bundesregierung sei neben der des Irak die einzige, die sich gegen den Druck der Weltgemeinschaft gestellt habe, sei "eine infame Lüge", erklärten Roth und Kuhn.

Die Ankündigung des Irak sei "zu Stande gekommen auf Grund der konsequenten Position der internationalen Staatengemeinschaft, die ihre Forderung nach bedingungsloser Rückkehr der Waffeninspekteure unmissverständlich klar gemacht hat", sagten die Parteichefs. Die irakische Regierung unter Saddam Hussein müsse nun "unverzüglich und uneingeschränkt ihre Ankündigung entsprechend der diesbezüglichen UN - Resolutionen umsetzen".

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