Grünes Licht für den Börsengang
Zwischenruf: Willkommener Aufschub

Gerhard Goll, Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg (EnBW) kann aufatmen, wenn er von seinem Aufsichtsrat heute grünes Licht für eine Verschiebung des Börsengangs erhält. Ihm dürfte ein Aufschub sehr willkommen sein.

ajo DÜSSELDORF. Unter den derzeitigen Vorzeichen verspricht die Platzierung von rund 25 Prozent der Aktien, die bisher in kommunaler Hand waren, nicht gerade ein Erfolg zu werden. Der Grund ist nicht nur die Börsenverfassung. Die EnBW, immerhin der drittgrößte deutsche Energieversorger, hat bisher nicht das Zeug zum Börsen-Liebling. Sie kann gegenwärtig weder mit einem besonders erfolgreichen Stromgeschäft glänzen noch mit lukrativen Aktivitäten auf anderen Gebieten. Manch eine Beteiligung, die Goll in den letzten Jahren eingegangen ist, war unter dem Rubrum baden-württembergischer Strukturpolitik zu verbuchen. Goll braucht Zeit, um die EnBW attraktiver zu machen. Doch davon wird er nicht allzu viel bekommen. Die Kommunen werden Druck machen, weil sie Geld für ihre klammen Kassen benötigen.

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