Grünes Licht für „Rolling Stone“
Kartellamt lässt den Stein für Springer rollen

Das Bundeskartellamt hat dem Axel Springer Verlag grünes Licht zur Herausgabe der Rockzeitschrift "Rolling Stone" gegeben. Von der Dezember-Ausgabe an erscheint das Magazin bei der Münchner Tochter AS Young Mediahouse GmbH, die die Lizenz von dem US-Verlag Rolling Stone LLC (New York) übernahm. Das bestätigten am Montag das Kartellamt in Bonn und der Axel Springer Verlag in Hamburg.

HB/dpa HAMBURG/MÜNCHEN. Seit Oktober wurde das deutsche Heft wegen der Prüfung der Wettbewerbshüter von der Münchner Redaktion selbst als "Rockzeitschrift Schmitz GmbH" herausgegeben. Zuvor gehörte es mit einer verkauften Auflage von fast 78 000 Exemplaren zum DRS Verlag.

Chefredakteur ist Bernd Gockel, der 1994 zu den Mitbegründern der deutschen Ausgabe gehörte und seitdem an der Spitze des Magazins steht. Das amerikanische Original wurde 1967 von dem Chefredakteur und Verleger Jann Wenner gegründet und ist eine bedeutende Zeitschriften in den USA. Mit dem dritten Musiktitel will AS Young Mediahouse, das auch den "Musikexpress" und die Hardrock-Zeitschrift "Hammer" herausgibt, seine führende Stellung in diesem Bereich stärken.

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