Grund zur Hoffnung
Merck Finck erwägt Heraufstufung von Infineon

Auf Grund der drastischen Umsatzwarnung von Infineon steht die Halbleiter-Aktie derzeit "under review". Nach der für Mittwochnachmittag angesetzten Telefon-Konferenz will sich das Münchner Bankhaus Merck Finck & Co überlegen, die aktuelle Einstufung "Outperformer" vielleicht durch eine eindeutige Kaufempfehlung zu ersetzen - und die Aktie damit herauf zu stufen.

dpa-afx MÜNCHEN. Für Analyst Theo Kitz bietet das Papier nach dem Kursrutsch von bis zu 13 % alleine am heutigen Mittwoch unter Umständen einen guten Einstiegspreis.

Gleichzeitig bedauerte der Fachmann die vielen treuen Kleinanleger des als zweite "Volksaktie" gefeierten Papiers. "Sie tun mir leid, weil sie damals eingestiegen sind, als der gesamte Halbleitermarkt noch eine positive Prognose hatte, und dann sechs Monate später völlig überraschend eingebrochen ist", sagte Kitz.

Überraschend sei weniger die Umsatzwarnung als vielmehr die Höhe des Ausmaßes: Infineon "warnte" vor einem Verlust (EBIT) von 600 Mill. ? allein im dritten Quartal, Fachmann Kitz war höchstens von 200 Mill. ? ausgegangen.

Für die Zukunft prognostiziert er einen deutlich kürzeren Zyklus im Chipsektor. "Die Ausschläge werden alle zwei Jahre kommen, generell aber unregelmäßiger". Kitz riet den Anlegern, dabei die Lagerhaltung im Auge zu behalten, die zwar unberechenbar, aber für eine Erholung ausschlaggebend sei. Bei Infineon sei der Bestand fast schon wieder "normal", insofern bestehe durchaus Grund für Hoffnung.

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