Grundkapital wird um bis zu 290 Mill. Euro aufgestockt
Flughafen Frankfurt stellt Weichen für Börsengang

Die Flughafen Main AG will im Sommer 2001 der erste börsennotierte Flughafenbetreiber Deutschlands werden. Den Beschäftigten winkt ein "attraktives Beteiligungsprogramm".

dpa FRANKFURT. Der Frankfurter Flughafen hat erste Weichen für den 2001 geplanten Börsengang gestellt. Die Eigentümer der Flughafen Frankfurt Main AG (FAG) beschlossen am Mittwoch, dass der FAG-Vorstand das Grundkapital von zurzeit 640 Mill. Euro um bis zu 290 Mill. Euro aufstocken darf. Der Schritt auf den Kapitalmarkt wird federführend von der Dresdner Bank sowie der US- Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter begleitet.

Sofern das genehmigte Kapital von 290 Mill. Euro bei der Teilprivatisierung voll ausgeschöpft wird und die neuen Anteile komplett in private Hände gehen, würden die Stadt Frankfurt, das Land Hessen sowie der Bund als bisherige Aktionäre gemeinsam noch eine Mehrheit von knapp 69 % halten. Den Beschäftigten der FAG wird im Rahmen des Börsengangs "ein attraktives Programm zur Beteiligung" in Aussicht gestellt.

Die FAG wäre der erste börsennotierte Flughafenbetreiber in Deutschland. Einen Termin für den Börsengang gibt es aber noch nicht. FAG-Chef Wilhelm Bender hat bisher Sommer 2001 ins Auge gefasst. Die FAG benötigt die Kapitalspritze, um den geplanten Flughafenausbau und Beteiligungen an anderen Flughafengesellschaften zu finanzieren.

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