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Grundsatzeinigung bei Tarifen für Fluglotsen - Aber noch eine Hürde

Im zähen Tarifstreit bei den deutschen Fluglotsen haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber im Grundsatz geeinigt, müssen allerdings noch eine Hürde überwinden. Dabei geht es um die Frage, ob der Abschluss offiziell auch als Tarifvertrag bezeichnet wird.

dpa-afx FRANKFURT. Im zähen Tarifstreit bei den deutschen Fluglotsen haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber im Grundsatz geeinigt, müssen allerdings noch eine Hürde überwinden. Dabei geht es um die Frage, ob der Abschluss offiziell auch als Tarifvertrag bezeichnet wird.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) teilte am Donnerstagabend mit, nach dreitägigen Gesprächen sei eine Einigung erzielt worden. Ergebnis seien eine Tariferhöhung von 1,9 Prozent und eine Reihe von Detailänderungen wie etwa die Häufigkeit von Kuren.

Dagegen erklärte die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), eine Einigung sei noch nicht erzielt worden. Die Arbeitgeber hätten sich nach dem Ende der Gespräche geweigert, den gefundenen Kompromiss im Vertragstext auch als Tarifvertrag zu bezeichnen.

Hintergrund ist ein bislang erst in erster Instanz entschiedener Rechtsstreit, bei dem es darum geht, ob die GdF überhaupt zu Tarifverhandlungen berechtigt ist. Eine Sprecherin der DFS sagte dazu, über die Bezeichnung werde an diesem Freitag entschieden. Sie gehe aber davon aus, dass man eine Lösung finden werde./

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