Grundsatzeinigung der Finanzminister
EU regelt betriebliche Altersvorsorge

Pensionsfonds und-kassen sollen in der EU künftig auch grenzüberschreitend arbeiten können. Das sieht ein EU-Gesetz für die betriebliche Altersvorsorge vor, auf das sich die Union nach einem knapp zweijährigem Tauziehen einigte.

dpa BRÜSSEL. Mit einem einheitlichen europäischen "Pass" solle die Arbeit der europäischen Pensionsfonds und-kassen deutlich vereinfacht werden, hieß es in Luxemburg beim EU-Finanzministertreffen. Lediglich Belgien habe noch Einwände, die bis zum EU-Gipfel in Sevilla (21. und 22. Juni) ausgeräumt werden sollen. Danach muss die Richtlinie noch vom Europaparlament abgesegnet werden, berichteten Diplomaten. Dabei könnten sich noch Änderungen ergeben.

Einzahler in solche Vorsorgesysteme sollen geschützt werden. Auch müssen die Pensionsfonds oder-kassen ausreichend Spielraum für eine erfolgreiche Anlage haben. Nach früheren Angaben der EU-Kommission hat etwa ein Viertel der Beschäftigten in der EU eine betriebliche Altersversorgung. Das Gesamtvermögen der Fonds lag 2000 bei rund 2,3 Billionen Euro - neuere Zahlen lagen nicht vor.

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