Grundsolider Schwabe
Martin Winterkorn: "Mr. Qualität" führt VW-Markenfamilie

Ein grundsolider Schwabe soll die "sportliche" Linie im VW-Konzern auf Touren bringen.

dpa WOLFSBURG/INGOLSTADT. Der 54-jährige gebürtige Leonberger Martin Winterkorn ist Oberhaupt der neuen Markenfamilie aus Audi, Lamborghini und Seat. Damit rückt ein alter Audi-Kenner an die Spitze der in ihren Umrissen noch unscharfen Sparte. Mit seinem Namen verbinden Fachleute die Einführung der vollverzinkten Karosserie bei Audi und den hohen Qualitätsstandard.

Trotz seiner inzwischen mehr als acht Jahre in der Wolfsburger Konzernzentrale hat Winterkorn in Ingolstadt nach wie vor seinen Wohnsitz, wo er vor gut 20 Jahren seine Laufbahn bei Audi als Assistent des Qualitäts-Vorstands begann. Voraus gegangen war eine vierjährige Tätigkeit bei Bosch nach der Promotion zum Dr. rer. nat. am Max-Planck für Metallforschung-Institut und Metallphysik.

Unter dem Audi-Vorstandsvorsitzenden Ferdinand Piech wurde Winterkorn 1990 Leiter der Qualitätssicherung des Ingolstädter Unternehmens. Mit Piechs Aufstieg zum VW-Chef rückte Winterkorn in Wolfsburg an die Spitze der Konzern-Qualitätssicherung und zeichnete ab 1995 auch für das Konzern-Produktmanagement verantwortlich. Anfang 1996 wurde er Markenvorstand für technische Entwicklung. Seit Juli 2000 ist er Konzernvorstand für Forschung und Entwicklung.

Winterkorn ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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