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Grundstückskaufrecht

BGH-Urteilvom 30.01.2004 00:00:00 - V ZR 92/03



Bundesgerichtshof
Grundstückskaufrecht


BGB §§ 157, 242

Ist bei dem Verkauf einer noch zu vermessenden Grundstücksfläche der Kaufgegenstand in der notariellen Urkunde sowohl durch eine bestimmte Grenzziehung in einem maßstabsgerechten Plan als auch durch eine als ungefähr bezeichnete Flächenmaßangabe bestimmt, kommt die Anpassung oder Auflösung des Vertrags nach den Grundsätzen vom Fehlen der Geschäftsgrundlage in Betracht, wenn die Parteien bei Vertragsschluss übereinstimmend davon ausgingen, dass die Größe der zeichnerisch dargestellten Fläche in etwa der bezifferten Flächengröße entspricht und das Ergebnis der Vermessung davon wesentlich abweicht (Ergänzung zu Senatsurt. v. 13. 6. 1980 - V ZR 119/79, WM 1980 S. 1013).

BGH-Urteil vom 30.01.2004 - V ZR 92/03





Quelle: DER BETRIEB, 10.03.2004

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