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Grundstücksrecht

BGH-Urteilvom 12.11.2004 00:00:00 - V ZR 322/03



Bundesgerichtshof
Grundstücksrecht


BGB §§ 823, 280; GBO §§ 13, 22

Der ungerechtfertigte Antrag auf Löschung eines Rechts durch Nachweis der Unrichtigkeit des Grundbuches löst grundsätzlich keinen Schadensersatzanspruch des Betroffenen infolge gutgläubigen Erwerbs eines Dritten aus. Eine Ausnahme gilt auch dann nicht, wenn dem Antragsteller grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist, er sich aber nicht in einer vorsatznahen Weise der Einsicht in die wahre Rechtslage verschlossen hat.

Zu dem Antrag auf Löschung eines Vorkaufsrechts wegen des Todes des Berechtigten ist dessen Erbe vom Grundbuchamt zu hören, wenn eine Vererblichkeit des Rechts in Frage kommt.

BGH-Urteil vom 12.11.2004 - V ZR 322/03





Quelle: DER BETRIEB, 22.12.2004

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