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Grundstücksversteigerungsrecht

BGH-Beschl.vom 10.10.2003 00:00:00 - IXa ZB 128/03



Bundesgerichtshof
Grundstücksversteigerungsrecht


ZVG § 74a Abs. 1 Satz 1, Abs. 4, 5, § 85a Abs. 1, 2 Satz 2, §§ 95, 100 Abs. 1

Eine sofortige Beschwerde gegen die Ablehnung des Antrags, den rechtskräftig festgesetzten Grundstückswert (Verkehrswert) abzuändern, wird mit der Zuschlagserteilung infolge prozessualer Überholung unzulässig.

Erreicht im ersten Versteigerungstermin das Meistgebot nicht 7/10 des rechtskräftig festgesetzten Grundstückswertes und wird deshalb der Zuschlag gem. § 74a Abs. 1 Satz 1 ZVG versagt, fehlt im weiteren Zwangsversteigerungsverfahren das Rechtsschutzinteresse für eine Anpassung des festgesetzten Grundstückswertes an veränderte Umstände.

BGH-Beschl. vom 10.10.2003 - IXa ZB 128/03





Quelle: DER BETRIEB, 17.12.2003

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