Güterverkehr fast vollständig zum Erliegen gekommen
Französischer Bahnstreik geht in die zweite Woche

afp PARIS. In Frankreich geht der landesweite Streik der Eisenbahner in die zweite Woche. Für Donnerstag kündigte die Staatsbahn SNCF erneut einen fast völligen Stillstand des gesamten Verkehrs an. Für Paris wurde wie vor einer Woche mit einem Verkehrschaos gerechnet. Am Mittwoch wurde der Bahnverkehr bereits wie in den Vortagen stark behindert oder brach zusammen. Der Gütertransport auf der Schiene kam durch den Ausstand fast vollständig zum Erliegen, in einigen Regionen Frankreichs verkehren seit zehn Tagen keine Frachtzüge mehr. Mehrere Großunternehmen wie der Mineralwasserhersteller Vittel und der Stahlkonzern Sollac beklagten hohe Einnahmeausfälle und verlagerten den Verkehr auf die Straße.

Die teilweise stark radikalisierten Bahngewerkschaften wollen mit den Ausstand vor allem die Neustrukturierung der Staatsbahn in kundenorientierte Geschäftsbereiche verhindern, die ihrer Ansicht nach ein erster Schritt in Richtung Privatisierung ist. Die Staatsbahn SNCF verfügt in Frankreich derzeit über ein Monopol für den gesamten Schienenverkehr.

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