Gütliche Einigung mit mehreren hundert Mitarbeitern
Coca-Cola zahlt nach Diskriminierungsvorwurf 440 Millionen Mark

Im vierten Quartal wird das Ergebnis durch die Entschädigungszahlung um 188 Millionen $ belastet.

Reuters ATLANTA. Der amerikanische Getränkeriese Coca-Cola zahlt einen dreistelligen Millionenbetrag an mehrere hundert schwarze Mitarbeiter, um damit eine Klage wegen Diskriminierung abzuwenden. Das Unternehmen erklärte sich nach Angaben vom Donnerstag dazu bereit, 192,5 Mill. $ (440 Mill. DM) an die Mitarbeiter zu zahlen, die gegen Coca-Cola eine Klage angestrengt hatten. Sie werfen Coca-Cola vor, sie in der Bezahlung, bei Beförderungen und bei Beurteilungen gegenüber anderen Beschäftigten benachteiligt zu haben. Die Summe ist nach Angaben von Anwälten die höchste, die ein US-Unternehmen wegen des Vorwurfs der Rassendiskriminierung bisher bezahlt hat.

Coca-Cola hatte schon im Juni grundsätzlich einem Vergleich zugestimmt. Das Unternehmen verpflichtete sich außerdem, seine Personalpolitik einer grundlegenden Überprüfung unterziehen zu lassen und den Empfehlungen des neutralen Prüfers zu folgen. Die Einigung werde das Ergebnis im vierten Quartal mit 188 Mill. $ belasten, teilte der Konzern weiter mit.

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