Gute Aussichten
Trendwende bei der Telekom erwartet

Die Deutsche Telekom AG, Bonn, hat im ersten Quartal dieses Jahres nach Einschätzung von Analysten Verluste eingefahren. Insgesamt erwarten sie aber für das laufende Geschäftsjahr ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr. Die Telekom gibt am Dienstag ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2001 und die Bilanz für 2000 bekannt.

HB DÜSSELDORF. Das Ergebnis im laufenden Jahr werde vor allem durch bessere Aussichten im Mobilfunkgeschäft deutlich steigen, sagt Frank Rothauge vom Bankhaus Sal. Oppenheim. "Wenn es schon eine T-Mobile-Aktie gebe, wäre das meine Kaufempfehlung." Höhere Preise für Mobiltelefone mit Guthabenkarten und damit geringere Subventionen beim Anwerben neuer Kunden würden die Gewinnmargen deutlich erhöhen, schätzt Theo Kitz von Merck Finck & Co. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres habe sich dies bemerkbar gemacht.

Die guten Prognosen für die Mobilfunksparte werden nach Ansicht der Branchenkenner nur durch die US-Mobilfunkgesellschaft Voicestream getrübt. Die Telekom will die Übernahme des US-Anbieters Mitte des Jahres abschließen. "Voicestream wird vorerst ein Verlustbringer bleiben", prognostiziert ein New Yorker Analyst. Das Unternehmen müsse schnell möglichst viele Kunden gewinnen, und dieses Wachstum werde für die Telekom teuer.

In der Festnetz-Sparte der Telekom erwarten die Analysten stabile Preise: "Das Festnetzgeschäft wird wohl nicht mehr weiter schrumpfen", sagt Rothauge. Der Preisdruck habe abgenommen.

Der vorläufige Gewinn der Telekom für 2000 liegt bei 5,9 Mrd. Euro. Den Umsatz gab der Konzern mit 40,9 Mrd. Euro an.

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