Gute Geschäft mit Osteuropa
Dow Chemical plant Milliardeninvestition in Ostdeutschland

Der US-Chemiekonzern Dow Chemical will seine Werke in Ostdeutschland mit Milliardeninvestitionen ausbauen. Nachdem der Umsatz 2000 fast verdoppelt worden sei, stoße das Unternehmen an Kapazitätsgrenzen.

dpa SCHKOPAU. "Um mehr Produkte herstellen zu können, brauchen wir neue Anlagen", sagte Bart Groot, Chef der BSL Olefinverbund GmbH (Schkopau), der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagausgabe). Groot wird zum Jahreswechsel die Leitung von Dow Deutschland übernehmen.

Geplant sei in drei bis sechs Jahren der Bau einer weiteren Crackeranlage in Böhlen, wo Dow bereits in den vergangenen Jahren die Kapazitäten zur Weiterverarbeitung von Rohöl zu Ethylen und anderen Zwischenprodukten erweitert habe. Allein dieser Ausbau werde eine Milliarde DM (510 Mio Euro) kosten. Dazu kämen Folgeinvestitionen. Bereis 2003 solle eine Ethylenleitung vom Dow-Standort Stade nach Mitteldeutschland in Betrieb gehen.

Strategisch hätten die mitteldeutschen Werke Schkopau, Böhlen und Leuna beste Voraussetzungen, da das Geschäft mit Osteuropa immer besser laufe. BSL erwirtschafte dort gegenwärtig 20 % seines Umsatzes. Wegen drastisch gestiegener Rohstoffpreise seien in diesem Jahr noch keine schwarzen Zahlen erreicht worden. Groot erwartet, bei einer "Normalisierung" des Preisgefüges auf den internationalen Rohstoffmärkten 2001 aus den roten Zahlen zu kommen.

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