Gute Geschäftsentwicklung: Deutsche Börse übertrifft sich selbst

Gute Geschäftsentwicklung
Deutsche Börse übertrifft sich selbst

Die Deutsche Börse hat ihr Ergebnisziel für das Geschäftsjahr 2002 um etwa zehn Prozent angehoben und damit die bisherigen Analystenschätzungen überboten.

Reuters FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2002 habe voraussichtlich 350 bis 355 Millionen Euro statt der bislang prognostizierten 320 Millionen Euro betragen, teilte der Börsenplatzbetreiber am Freitag mit. Sieben von Reuters in den vergangenen Tagen befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Ebit von rund 348 Millionen Euro bei einem Umsatz von 1,122 Milliarden Euro gerechnet. Grund für die Prognoseanhebung sei die gute Geschäftsentwicklung im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres gewesen, teilte die Börse weiter mit. Die vorläufigen Jahresergebnisse will die Börse am 18. Februar veröffentlichen.

Die Aktie der Deutschen Börse, die seit Mitte Dezember im Deutschen Aktienindex (Dax) notiert ist, gewann am Freitag im frühen Handel zwei Prozent auf 34,07 Euro. Das Papier hat seit dem Aufstieg in die Eliteliga des deutschen Aktienmarktes knapp zwölf Prozent an Wert verloren. Vor ziemlich genau drei Jahren waren die Titel splittbereinigt zu 33,50 Euro auf den Markt gebracht worden.

Sowohl auf der Dervivatebörse Eurex als auch im Handel mit Aktien (Kassamarkt) sei die Handelsaktivität zuletzt gestiegen, sagte ein Sprecher. Diese Entwicklung habe sich im Januar fortgesetzt. An der weltgrößten Derivatebörse Eurex, die die Deutsche Börse mit der Schweizer Börse zusammen betreibt, war die Zahl der gehandelten Kontrakte im abgelaufenen Monat um 30 Prozent auf 85 Millionen gestiegen.

Die Deutsche Börse hatte ursprünglich für 2002 neben dem Ebit von 320 Millionen Euro einen Umsatz von 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Auch 2003 will der Frankfurter Börsenbetreiber nach früheren Angaben beim Ergebnis zweistellig wachsen.

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