Gute Nachricht für Bund und Länder
Steuereinnahemn im Dezember deutlich gestiegen

Bund und Länder haben im Dezember vergangenen Jahres deutlich mehr Steuern eingenommen als im Dezember 2001. Das Steueraufkommen liege mit 62,65 Mrd. Euro 8,2 % über den Einnahmen des Vorjahresmonats, heißt im Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums, der der nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in Berlin vorlag.

Reuters BERLIN. Im Vergleich zum gesamten Jahr 2001 nahmen Bund und Länder mit rund 414 Mrd. Euro jedoch 0,8 % weniger Steuern ein. Die Einnahmen lagen um 1,2 % unter denen, die in der Steuerschätzung vom November 2002 erwartet wurden. Im Mai waren die Steuerschätzer sogar noch von rund 426,2 Mrd. Euro ausgegangen. Offiziell will das Bundesfinanzministerium den Monatsbericht am Freitag veröffentlichen.

Im Vergleich zu der Steuerschätzung im November blieben vor allem die Einnahmen aus der veranlagten Einkommensteuer (minus 13,6 %), der nicht veranlagten Einkommensteuer vom Ertrag (minus 33,5 %) und der Zinsabschlagsteuer (minus 5,3 %) hinter den Erwartungen zurück.

Im Dezember gab es einen deutlichen Anstieg der Einnahmen aus der Mineralölsteuer. Sie betrugen rund 9,4 Mrd. Euro und lagen damit 10,6 % über dem vergleichbaren Vorjahresmonat. Im Jahresvergleich nahmen die Einnahmen aus dieser Steuerart um 3,7 % zu. Im Januar war die vorerst letzte Stufe der Ökosteuer mit Preisaufschlägen unter anderem auf Benzin in Kraft getreten.

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