Guter Start bei der Riester-Rente
Schlechte Börsensituation drückte Ergo-Gewinne

Die schlechte Bösensituation und steuerliche Sondereffekte haben im vergangenen Jahr die Gewinne der Versicherungsgruppe Ergo kräftig schrumpfen lassen.

dpa DÜSSELDORF. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Jahresüberschuss der zweitgrößten Erstversicherung in Deutschland um 18,6 Prozent auf 655 Mill. Euro verringert, sagte der Vorstandsvorsitzende Lothar Meyer am Dienstag in Düsseldorf. Angesichts der schwierigen Situation an den Kapitalmärkten zeigte sich der Ergo-Chef mit dem Ergebnis aber "sehr zufrieden".

Im laufenden Jahr erwartet Ergo steigende Beitragseinnahmen und höhere Gewinne. "Ergo wird 2002 die Einnahmen um etwa acht Prozent auf mehr als 15 Mrd. Euro steigern", kündigte Meyer an. Bereits im Jahr 2001 hatte die Ergo-Gruppe ihr Prämienvolumen um rund zehn Prozent auf 14,1 Mrd. Euro erhöht. Zudem zahlte das Unternehmen 2001 mit 13,3 rd. Euro rund 5,5 Prozent weniger Leistungen an seine Kunden als im Jahr zuvor. An seine Aktionäre will Ergo ein unveränderte Dividende von 1,30 Euro je Aktie ausschütten.

Die Kapitalanlagen der Ergo-Gruppe, zu der die Versicherungen Hamburg-Mannheimer, Victoria, DAS sowie der Krankenversicherer DKV gehören, erhöhten sich laut Meyer um 0,5 Prozent auf 89,3 Mrd. Euro. Jedoch sei das Ergebnis wegen der schlechten Situation an den Finanzmärkten von 7,2 Mrd. auf 5,1 Mrd. Euro gesunken.

Als erfreulich bewertete Meyer die Kooperation mit der Hypo-Vereinsbank, die nun ausschließlich Versicherungen der Ergo Gruppe - verkauft. Der Wegfall der Dresdner Bank, die vom größeren Ergo-Konkurrenten Allianz übernommen wurde, sei mehr als ausgeglichen worden. Auch mit der so genannten Riester-Rente sei Ergo gut gestartet: Bis Ende 2001 habe die Gruppe mehr als 300 000 Verträge vermittelt und dabei einen Marktanteil von 21,4 Prozent erreicht.

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