Guter Start ins Jahr
Linde ohne Prognose

Der Wiesbadener Industriegas- und Anlagenbaukonzern Linde hat in den ersten beiden Monaten 2002 beim Umsatz und den Auftragseingängen einen Zuwachs verbucht.

WiWo/dpa FRANKFURT AM MAIN. Dennoch wollte sich Vorstandssprecher Gerhard Full nicht auf eine konkrete Wachstumsprognose für dieses Jahr festlegen: "Niemand kann heute sicher sagen, ob der erwartete Aufschwung wirklich kommt."

Die geringe Investitionsneigung bei wichtigen Abnehmern wie der Bau- und Automobilindustrie sowie bei Lebensmittelketten hätten zunächst zu niedrigeren Auftragseingängen geführt, erläuterte Full. "Mittlerweile mehren sich jedoch die Anzeichen für einen Stimmungsumschwung in der Wirtschaft."

Der Konzernumsatz kletterte in den ersten beiden Monaten um 1,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich um 1,7 Prozent auf etwa 1,4 Milliarden Euro. 2001 war der Umsatz des Mischkonzerns mit den Sparten Gase und Anlagenbau, Fördertechnik und Gabelstapler sowie Kühlaggregate für den Lebensmittelhandel um sieben Prozent auf neun Milliarden Euro gestiegen. Der Vorsteuergewinn verbesserte sich um fünf Prozent auf 505 Millionen Euro.

Der wichtigste Ergebnisbeitrag stammte aus der Gas-Sparte. Währungsverluste und eine neue Rechnungslegung kosteten dagegen rund 200 Millionen Euro. Während in Deutschland die schwache Inlandskonjunktur die Erlöse um rund neun Prozent auf 272 Millionen Euro drückte, legte das wichtigere Auslandsgeschäft um 5,5 Prozent auf 938 Millionen Euro zu.

Die Marktstellung in Nord- und Südamerika will der Konzern weiter ausbauen. Beim Gas- und Anlagenbau rechnet Full in Osteuropa mit einem zweistelligen Umsatzplus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%