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Haas als einziger Deutscher in Madrid in Runde drei

Thomas Haas steht als einziger deutscher Tennis-Profi in der dritten Runde des Masters-Turniers in Madrid und strotzt vor Selbstbewusstsein. Der Hamburger bezwang den Tschechen Jiri Novak mit 6:1, 6:4.

dpa MADRID. Thomas Haas steht als einziger deutscher Tennis-Profi in der dritten Runde des Masters-Turniers in Madrid und strotzt vor Selbstbewusstsein. Der Hamburger bezwang den Tschechen Jiri Novak mit 6:1, 6:4.

Danach stellte er zufrieden fest: "Alles, was man sich vorstellen kann, hat geklappt. Der erste Satz war fehlerfrei." Im Achtelfinale trifft Haas auf den Amerikaner Taylor Dent.

Rainer Schüttler hat indes sein 18. Auftaktmatch in diesem Jahr verloren. Der in Runde eins von einem Freilos profitierende Korbacher war beim 3:6, 0:6 gegen Ivan Ljubicic aus Kroatien chancenlos und sagte nach der schlimmen Pleite: "So etwas darf mir nicht passieren."

Haas stellte bei seinem dritten Sieg im fünften Vergleich mit dem an Nummer elf gesetzten Novak die Weichen früh auf Sieg. Im zweiten Satz gelang ihm im vierten Spiel das Break zum 3:1. Diesen Vorsprung gab der 26-Jährige nicht mehr aus der Hand und revanchierte sich für die Viertelfinal-Niederlage gegen den Tschechen beim Rasenturnier im Juni in Halle. Gegen Dent betritt er nun Neuland. Noch nie gespielt hat er gegen den aufschlagstarken Amerikaner, der Olympiasieger Nicolas Massu überraschend mit 6:3, 3:6, 6:3 bezwang. "Er ist gefährlich und kann den Gegner unter Druck setzen, wenn er gut serviert", meinte er.

Die Kritik am Auftritt spanischer Models an Stelle von Ballkindern in Madrid kann Haas indes nicht nachvollziehen. "Ich finde das okay und in keinem Fall sexistisch. In Amerika tanzen in der NBA, beim Football und beim Boxen Models - warum nicht beim Tennis? Sport ist Entertainment", meinte der in Florida lebende Wahl-Amerikaner.

Für Haas' Daviscup-Kollegen Rainer Schüttler neigt sich ein Seuchenjahr dem Ende zu. Seine 18. Auftakt-Niederlage in dieser Saison kam einer Demütigung gleich. Im zweiten Satz reichte es für den an Nummer 13 gesetzten WM-Halbfinalisten des Vorjahres gegen den Aufschlag-Riesen Ljubicic nicht einmal zu einem Spielgewinn. Anders als Schüttler nutzte Vorjahressieger Tim Henman die Gunst der Stunde und schlug zum Einstand in Runde zwei den Spanier Albert Costa mit 6:4, 6:2. Im Achtelfinale bekommt es der topgesetzte Henman mit Schüttler-Bezwinger Ljubicic zu tun.

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