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Haas in Stockholm weiter - Federer sagt Basel ab

Thomas Haas hat bei seinem vorletzten Tennis-Turnier in diesem Jahr die zweite Runde erreicht. Der an Nummer vier gesetzte Hamburger besiegte beim Hallenturnier in Stockholm den Qualifikanten Davide Sanguinetti aus Italien mit 7:6 (7:5), 6:4.

dpa HAMBURG. Thomas Haas hat bei seinem vorletzten Tennis-Turnier in diesem Jahr die zweite Runde erreicht. Der an Nummer vier gesetzte Hamburger besiegte beim Hallenturnier in Stockholm den Qualifikanten Davide Sanguinetti aus Italien mit 7:6 (7:5), 6:4.

Haas trifft nun auf Kenneth Carlsen. Gegen den 31 Jahre alten Dänen hat er drei Siege zu Buche stehen; in diesem Jahr schlug er ihn im Achtelfinale von Halle/Westfalen und Los Angeles. Während Daviscupspieler Florian Mayer (Bayreuth) zum Auftakt in Basel mit 2:6, 3:6 am Tschechen Jiri Novak scheiterte, zog Michael Kohlmann in die zweite Runde ein. Der Doppel-Spezialist aus Hagen behielt nach überstandener Qualifikation in St. Petersburg gegen Gregory Carraz mit 4:6, 6:3, 6:4 die Oberhand und trifft in Michael Llodra nun auf einen weiteren Franzosen. Philipp Kohlschreiber (Augsburg) kassierte in Stockholm eine 0:6, 4:6-Pleite gegen den tschechischen Qualifikanten Michal Tabara.

In Basel tritt der an Nummer sechs gesetzte Rainer Schüttler gegen das spanische Ausnahme-Talent Rafael Nadal an. Sein Auftaktmatch absagen musste indes der Weltranglistenerste Roger Federer. Der topgesetzte Schweizer erlitt im Aufwärmtraining einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel und muss damit weiter auf einen Turniersieg in seiner Heimatstadt warten.

"Es ist unglaublich frustrierend", sagte der 23-Jährige, der in dieser Saison schon drei Grand-Slam-Turniere und insgesamt zehn Titel gewonnen hat, so viele wie kein anderer Profi seit Thomas Muster 1995 (12). Einem Sieg in Basel, wo Federer früher Balljunge war, rennt er aber schon seit vier Jahren hinterher. Nach zwei verlorenen Finals 2000 und 2001, unterlag er 2002 im Halbfinale dem Argentinier David Nalbandian, im vergangenen Jahr musste er wegen Unwohlseins sein Zweitrunden-Match gegen den Kroaten Ivan Ljubicic aufgeben.

Laut Turnierarzt muss Federer nach seiner ersten ernsthaften Verletzung seit dem Sommer 2001 bis zu zwei Wochen pausieren. Damit würde er nach Madrid auch das letzte Masters-Turnier in Paris-Bercy verpassen. Seine Teilnahme an der Tennis-WM im November in Houston scheint indes nicht gefährdet.

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