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Haas trifft im Halbfinale von Stockholm auf Agassi

Thomas Haas steht zum vierten Mal in diesem Jahr im Halbfinale und ist drauf und dran, das Tennis-Jahr als bester Deutscher abschließen. Der Hamburger besiegte im Viertelfinale des Hartplatz-Turniers in Stockholm den Belgier Olivier Rochus mit 6:3, 7:6 (7:4).

dpa STOCKHOLM. Thomas Haas steht zum vierten Mal in diesem Jahr im Halbfinale und ist drauf und dran, das Tennis-Jahr als bester Deutscher abschließen. Der Hamburger besiegte im Viertelfinale des Hartplatz-Turniers in Stockholm den Belgier Olivier Rochus mit 6:3, 7:6 (7:4).

Im Semifinale kämpft der an Nummer vier gesetzte Haas gegen den topgesetzten Andre Agassi um den Einzug ins Endspiel. Der Amerikaner besiegte Fernando Verdasco aus Spanien mit 7:6 (7:4), 6:2.

"Über Andre muss man nicht viel sagen. Er will noch zum Masters Cup nach Houston und lässt keine Chance aus", sagte Haas, der sich nach seinem Match in aller Ruhe das Spiel der möglichen Gegner anschaute. Gegen Agassi, der in Stockholm seinen insgesamt 60. Titel anpeilt, hat er nur drei von acht Partien gewonnen, doch in diesem Jahr steht es 1:1. Beide Matches waren hart umkämpft. Bei seinem Turniersieg im Juli in Los Angeles behielt Haas im Viertelfinale die Oberhand. Beim Masters in Toronto hatte Agassi ebenfalls nach drei Sätzen das bessere Ende für sich.

Mit dem Sieg gegen Rochus hat Haas weitere 18 Punkte für das Champions Race gesammelt und ist damit am derzeit verletzten Nicolas Kiefer vorbeigezogen. "Eigentlich hatte ich nach meinem Comeback im Februar nur ein Ziel: Ich wollte das Jahr in den Top 100 beenden. Als bester Deutscher abzuschließen, war nie mein Ziel, aber es wäre ein Super-Erfolg", sagte der 26-Jährige nach dem ersten Vergleich mit dem wieselflinken Belgier. "Es war ein hochklassiges Match. Im zweiten Satz war ich zwei Mal ein Break vor, doch Rochus ist ein großer Kämpfer und immer wieder herangekommen."

Haas hat in der schwedischen Hauptstadt noch keinen Satz abgegeben und könnte nach Houston und Los Angeles den dritten Titel in diesem Jahr gewinnen. Gut drauf ist er jedenfalls. "Ich wollte endlich wieder mal die schwedischen Hackfleisch-Bällchen essen", begründete er seine Entscheidung, nach fünf Jahren Pause wieder in Stockholm zu spielen. "Außerdem bin ich Single, und in dieser Stadt kann man wunderbar schöne Frauen kennen lernen."

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