Hälfte der Konsumenten will in Zukunft mehr Geld im Netz ausgeben
Studie: Die meisten Online-Käufer sind unzufrieden

Neun von zehn Besuchern eines Online-Shops haben schon einmal einen geplanten Kauf aus Ungeduld und Ärger über das Angebot abgebrochen. Insgesamt sagt die Studie dennoch eine Zunahme des E-Commerce im Endkundengeschäft voraus.

ddp MÜNCHEN. Die meisten Online-Käufer sind mit Teilen der Internet-Shop-Angebote unzufrieden. Neun von zehn Shop-Besuchern hätten sich schon einmal trotz konkreter Kaufabsicht entschieden, doch nicht bei einem bestimmten Anbieter zu kaufen, fand das Marktforschungsinstitut Infratest Burke bei einer am Montag in München veröffentlichten Befragung von über 10.000 Online-Käufern heraus. Dabei seien Ärger und Ungeduld darüber, dass ein bestimmtes Produkt nicht zu finden ist bei 56 Prozent die Ursache für den Abbruch des Kaufversuchs verantwortlich. 51 Prozent der E-Commerce-Nutzer stören sich an zu langen Ladezeiten und 46 Prozent an ungenauen Produktbeschreibungen. Nur 27 Prozent haben Bedenken bezüglich der Sicherheit ihrer Transaktion.

Insgesamt sagt die Studie eine Zunahme die elektronischen Handels im Endkundengeschäft voraus. 95 Prozent der Online-Käufer hätten angegeben, dass sie in Zukunft mindestens genauso häufig wie bisher online einkaufen wollen. Dabei wollten viele Konsumenten zukünftig mehr Geld ausgeben. Die Hälfte derer, die in den vergangenen sechs Monaten eine Reise online gebucht haben, wollten ihre Ausgaben in diesem Bereich des Internet-Shoppings erhöhen. Entsprechendes gelte für 45 Prozent der Käufer von Medien wie Büchern und CDs, 44 Prozent der Käufer von Lebensmitteln und knapp 40 Prozent der Käufer von Computern und Zubehör.

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