Hälfte des Grundkapitals eingebüßt
Cinemedia Film schmilzt das Geld weg

Die auf die Nachbereitung von Filmen spezialisierte Cinemedia Film AG hat nach eigenen Angaben auf Grund von Wertberichtigungen rund 50 % ihres Grundkapitals eingebüßt.

Reuters FRANKFURT. Der Vorstand der Cinemedia Film AG habe festgestellt, dass zum 30. April 2003 ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten sei, teilte das Münchener Unternehmen am Dienstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit. Als Grund nannte Cinemedia die 2000 und 2001 vorgenommenen Wertberichtigungen auf Beteiligungen, insbesondere an der Taunus-Film GmbH, -Produktions sowie Wertberichtigungen auf Finanzforderungen gegenüber Beteiligungsfirmen des Geschäftsbereichs Cine-Production in den Jahren 2001 und 2002. Auswirkungen auf die Liquidität und die weitere Geschäftsentwicklung des Unternehmens seien indes nicht gegeben.

Der Vorstand werde den Verlust den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 8. Juli 2003 anzeigen sowie über die Lage der Gesellschaft und den Fortgang der Kostensenkungsmaßnahmen und des Restrukturierungsprogramms berichten, teilte das Unternehmen weiter mit. Nach den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnten den Angaben zufolge im Kerngeschäftsbereich Cine-Postproduction die Personalaufwendungen weiter gesenkt und das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal verbessert werden. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen zunächst nicht. Im vergangenen Jahr hatte Cinemedia bei einem Umsatz von 64,1 (Vorjahr 122,8) Mill. ? einen operativen Verlust im Konzern von 7,5 (minus 24,5) Mill. ? ausgewiesen.

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