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Händler erwarten beim Dax leichtere Kurse

Viele von vwd befragten Marktteilnehmer wollten allerdings keine genaue Schätzung abgeben. Im derzeitigen Umfeld seien seriöse Prognosen nicht möglich, heißt es dazu. "Es ist derzeit vollkommen unmöglich, die weitere Entwicklung vorherzusagen", erklärt ein Händler. Die anhaltende Unsicherheit limitiere "rationale Investitionsentscheidungen" zunehmend. Es könne sowohl eine deutliche Erholung geben als auch weitere Einbrüche. "Alles ist möglich."

vwd FRANKFURT. Der große Verfallstermin am Freitag werde für zusätzlichen Wirbel sorgen. Einige Händler äußern zwar die Hoffnung, dass das Eindecken von großen Short-Positionen zu einer Stabilisierung beitragen könnte. Aber diese Erwartung wird von vielen Händlern nicht geteilt: "Die Positionen werden weitergedreht. Wer würde derzeit Shorts zumachen?" Unter diesem Gesichtspunkt spielten Unternehmensmeldungen kaum eine Rolle, sagen Marktbeobachter.

Laut Händlern trennen sich Versicherungen weiter von Beteiligungen. Als Grund nennen die Experten Cashbedarf, um Leistungen finanzieren zu können. "Die Meinung derzeit ist, dass die Notierungen weiter fallen", berichtet ein Händler. Daher versuchten die Konzerne, sich für die anstehenden Belastungen zu rüsten, heißt es. Händler erwarten sich am heutigen Tag nichts Gutes von den Bankentiteln. Standard & Poor's hat am Vortag das Rating für die wichtigsten japanischen Banken zurückgestuft. Das sorge für weiter schlechte Stimmung für die Finanztitel, kommentieren Marktteilnehmer.

Einer vorbörslichen Umfrage unter acht Marktteilnehmern zufolge steht der Dax um 20.00 Uhr bei 3.763 Punkten nach einem Donnerstags-Schlussstand von 3 810 Stellen. Dabei rechnen drei der Befragten mit sinkenden und nur einer mit steigenden Notierungen. Vier der Befragten wollten allerdings keine Schätzung abgeben. "Im derzeitigen Umfeld sind seriöse Prognosen nicht möglich", heißt es von den Verweigerern. Die Bandbreite der abgegebenen Schätzungen liegt zwischen 3.700 und 3.950 Punkten.

Vorbörslich nennen Händler folgende erste Taxen: Allianz 211,80 zu 212,20 EUR, Deutsche Bank 46,50 zu 46,70 EUR, Daimler-Chrysler 29,80 zu 30,20 EUR und SAP 99,80 zu 100,20 EUR.

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