Händler machen negative Analysteneinschätzungen verantwortlich
Auto-Aktien nach unten geredet

Negative Analystenkommentare haben nach der Einschätzung von Börsianern am Mittwoch die Aktien der deutschen Automobilhersteller unter Druck gesetzt.

Reuters FRANKFURT/M. Die Kursverluste bei den Auto-Aktien belasteten wiederum den Deutschen Aktienindex (Dax), der am Mittwoch um rund zwei Prozent schwächer tendierte. Die Papiere von DaimlerChrysler verloren rund fünf Prozent, die von Volkswagen 4,6 Prozent. Damit gehörten sie zu den größten Verlierern im Dax. BMW-Titel gaben mehr als drei Prozent nach.

Am Mittwoch hatten die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley ihre Gewinnschätzungen je Aktie für 2003 für DaimlerChrysler, Ford und General Motors gesenkt. Bereits am Dienstag hatten die Experten der Investmentbank Credit Suisse First Boston den Automobilsektor auf "Market-Weight" von zuvor "Overweight" heruntergestuft.

"Es gibt seit langem Sorgen um die Nachhaltigkeit des Auto-Absatzes in den USA, die außerdem von einem drohenden Krieg im Irak noch verstärkt werden", fasste ein Londoner Auto-Analyst die Probleme der Branche zusammen. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hatten viele Automobilfirmen die Nachfrage nur mit sehr starken Rabatten und anderen Kaufanreizen stabilisieren können.

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