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Händler mögen Motorolas Nachrichten: Chips runter, Handys rauf

Für gemischte Gefühle sorgte der Elektronikriese Motorola am Dienstag zum Ende des Handelstages. Das Unternehmen gab so enttäuschende Quartalsergebnisse bekannt, wie Analysten erwartet hatten. Mit einem Verlust von 7,4 Milliarden Dollar oder sieben Cents pro Aktie bestätigt der Konzern den Konsens der Experten an der Wall Street. Allerdings stehen noch Steuerzahlungen und außerordentliche Kosten in Höhe von zwei Milliarden Dollar oder 57 Cents pro Aktie aus. Die Gesamteinnahmen des Unternehmens beliefen sich im abgelaufenen Quartal auf 7,4 Milliarden Dollar, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 9,5 Milliarden Dollar gewesen. Erleichternd für zahlreiche Anleger war am Dienstagabend die Aufschlüsselung des Verlusts auf die Unternehmenssektoren, nach der Motorola vor allem im Chip-Bereich drastische Einbrüche einstecken muss. Dem Mobilfunksektor geht es hingegen überraschend gut. Im dritten Quartal stiegen Verkäufe und Bestellungen deutlich an. Unterm Strich standen nach zwei Vierteln in der Verlustzone erstmals schwarze Zahlen. Die Investoren beeindruckte die Verbesserung des Handy-Segments offenbar mehr als die schwache Performance von Motorola im Chipsektor und im Gesamten. Die Aktie, die im Dienstagshandel um 3,85 Prozent gefallen war, konnte nachbörslich bereits wieder 2,2 Prozent zulegen.

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