Händler prognostiziert einen "recht ereignislosen" Handelstag
Deutsche Aktien leichter erwartet

Die deutschen Aktien dürften am Dienstag mit Kursabschlägen in den Handelstag starten und damit den schwachen Vorgaben aus den USA und Tokio folgen. Der Dax lag vorbörslich gegen 8.30 Uhr beim Handelshaus Lang & Schwarz bei 1 254,39 Punkten und damit im Minus.

dpa-afx FRANKFURT. Ein Frankfurter Händler prognostizierte einen "recht ereignislosen" Handelstag. Insgesamt sei in den kommenden Tage weder mit enormen Umsätzen noch mit großartigen Kursbewegungen zu rechnen. Bis zum Feiertag am Donnerstag und dem so genannten Hexensabbat am Freitag, dem Verfallstermin für Optionsscheine und Futures, würden die Investoren vermutlich "eine ruhige Kugel schieben".

Am Montag war die Deutsche Wertpapierbörse mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Dax hatte 0,40 % auf 6 162,74 Punkte abgegeben. Der MDax war um 0,59 % auf 4 776,57 Punkte gesunken und der Nemax 50 hatte um 3,15 % auf 1 642,97 Stellen verloren.

Die Börsen in New York hatten am Montag ebenfalls schwächer geschlossen. Die Erwartung, dass die schwache US-Konjunktur die Unternehmenszahlen im zweiten Quartal belaste, habe den Markt unter Druck gesetzt, sagten Händler. Da mit weiteren Gewinnwarnungen gerechnet werde, seien die Marktteilnehmer derzeit sehr vorsichtig.

Beiersdorf und Hypo-Vereinsbank im Blickpunkt

Der Standardwerteindex Dow Jones hatte am Montag um 0,50 % auf 10 922.09 Punkte nachgegeben, während der technologielastige Nasdaq-Composite Index 2,00 % auf 2 170,78 Punkte verloren hatte. Der marktbreite S&P 500 Index war um 0,84 % auf 1 254,38 Punkte gesunken.

Auch die asiatische Leitbörse in Tokio schloss am Dienstag schwach: Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte verlor 2,9 % auf 12 840,10 Punkte.

Bei der Beiersdorf AG steht heute die Jahreshauptversammlung auf dem Terminkalender; für den morgigen Mittwoch ist die Dividendenzahlung geplant. Darüber hinaus steht die Veröffentlichung der deutschen und französischen Verbraucherpreise an.

Im Blickpunkt könnten zudem die Aktien der Hypo-Vereinsbank stehen: Die HVB-Gruppe will ihr Privatkundengeschäft künftig einheitlich unter dem Namen Hypo-Vereinsbank über die Filialnetze der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, der Vereins und Westbank - AG und der Norisbank anbieten.

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