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Händler rechnen an der Nasdaq mit Gewinnmitnahmen

Die New Yorker Wall Street wird am Donnerstag leichter erwartet. Marktbeobachter rechnen vor allem bei der Computerbörse Nasdaq zum Handelsauftakt mit Gewinnmitnahmen, nachdem am Vortag die Kurse zum Schluss ordentlich anzogen. Insgesamt gesehen rechnen die Experten aber nicht mit allzu deutlichen Abschlägen, zumal auch der richtungsweisende NASDAQ-Future bis um 14.45 Uhr noch mit 1,2 % oder 21 Punkte im Plus stand.

dpa-afx NEW YORK. Am Mittwoch hatte der Nasdaq Composite Index die psychologisch wichtige 2000er-Markte halten können. Bis zur Schlussglocke kletterte der Nasdaq Composite Index um 2,13 % auf 2.059,62 Punkte. Die Schwergewichte im Nasdaq-100 verteuerten sich um 2,97 % auf 1.814,56 Punkte.

Vor Börsenbeginn präsentierte der Hersteller von Mobilfunktechnologien, die Qualcomm Inc ihre Zahlen für das zweite Quartal, die den allgemeinen Analystenerwartungen entsprachen. Allerdings reduzierte das kalifornische Unternehmen seine EPS-Prognosen (Gewinn je Aktie) für das dritte Quartal sowie für das Gesamtgeschäftsjahr. Anstatt der von Analysten prognostizierten 0,33 $ je Aktie rechnet Qualcomm im dritten Quartal nur noch mit 0,21 $. Für das laufende Geschäftsjahr sagt Qualcomm 1,05 $ voraus gegenüber einer Konsensschätzung von 1,26 $. Vorbörslich geriet die Aktie unter Druck und büßte 9,97 % auf 56,7 $ ein.

WorldCom Inc legte vorbörslich um 4,18 % auf 20,2 $ zu. Der Telefonkonzern hat im ersten Quartal den Umsatz gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal auf 9,7 Mrd. $ steigern können und zeigte sich für das Gesamtjahr optimistisch. So erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg um 12 bis 15 %. Der Gewinn je Aktie fiel jedoch auf 0,25 $; ein Jahr zuvor waren es noch 0,41 $ gewesen.

Die Papiere von Microsoft legten vorbörslich um 1,02 % auf 70,4 $ zu. Microsoft Corp's MSN Internet hat mit dem Telekommunikationsprovider Qwest Communications eine Allianz bezüglich High-Speed-Zugänge ins Internet vereinbart. Microsofts bisheriger Provider für DSL, NorthPoint Communications, hatte Anfang des Jahres auf Grund finanzieller Schwierigkeiten das Geschäft eingestellt, seitdem gab es nur über Satelliten-Verbindungen einen High-Speed-Zugang.

People Soft kletterten gar um 15 % auf 34,50 $ im vorbörslichen Handel. Das Software-Unternehmen hatte am Vorabend wesentlich bessere Zahlen als von Analysten erwartet wurde, präsentiert. Die Analysten von CS First Boston stuften die Aktie daraufhin von "Halten" auf "Kaufen" hoch. Goldman Sachs setzte People Soft auf die "US-recommended for purchase" Liste.

XO Communications kletterten vorbörslich bei hohem Handelsvolumen um 23,56 % auf 5,56 $. Das Unternehmen profitierte von einer neuen Vereinbarung mit Level 3 Communications über Breitbandübertragungen. Level 3 büßten allerdings 0,84 % auf 12,95 $ ein.

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