Händler rechnen mit weiter steigendem Preis
Dollarschwäche verleiht Gold Auftrieb

Gold hat am Dienstag im europäischen Handel deutlich zugelegt. Händler verwiesen auf den Dollar, der im Sog enttäuschender US-Konjunkturdaten und leichterer Aktien unter Druck stand und gegenüber anderen wichtigen Währungen schwächer tendierte.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Daneben unterstütze die Angst vor einem Krieg im Irak - und vor allem auch vor einem Alleingang der USA - das als sicherer Hafen geltende Metall.

"Das Sentiment (für Gold) bleibt als Resultat des finanziellen und politischen Hintergrunds konstruktiv. Die Marktteilnehmer schauen auf den Devisenmarkt, das empfindlichste Stimmungsbarometer, als kurzfristig wichtigsten Richtungsweiser im Goldmarkt," sagte ein Marktbeobachter. Der Dollar markierte am Dienstag zum Schweizer Franken den tiefsten Stand seit Ende 1998 und testete zum Euro ein Vierjahrestief.

Eine schwache US-Devise macht das in Dollar angeschriebene Metall für nicht in dieser Währung rechnende Anleger günstiger.

Gold notierte kurz vor Handelsschluss in Europa bei 353,15/353,90 Dollar je Feinunze nach 348,75/349,50 Dollar am Vorabend in New York. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 353,40 Dollar nach 352,40 Dollar am Morgen und 345,50 Dollar am Montagnachmittag.

Händler sagten, Gold dürfte weiter steigen. Ein erster Widerstand wird bei 357 Dollar gesehen und ein weiterer bei 362 Dollar.

Silber stieg leicht auf 4,67/4,69 von 4,65/4,67 Dollar in New York. Platin verteuerte sich auf 687/692 von 681/686 Dollar und Palladium notierte mit 238/243 um drei Dollar über dem Vortag.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%