Händler: T-Aktie könnte vom Ergebnis profitieren
Telekom-Tochter VoiceStream verringert Verluste

Die Telekom-Mobilfunktochter VoiceStream hat im abgelaufenen dritten Quartal dieses Jahres ihre Verluste gegenüber dem Vorquartal verringert. Der Nettoverlust fiel im Berichtszeitraum auf 732 Millionen Dollar (1,63 Milliarden Mark) nach 876 Millionen Dollar im zweiten Quartal, wie die Mobilfunkholding der Deutschen Telekom, T International, -Mobile am Mittwochabend in Bonn mitteilte.

ddp.vwd BONN. Zugleich sei das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf minus 95 Millionen Dollar nach minus 107 Millionen Dollar zuvor gesunken. Darin seien Bonuszahlungen für Mitarbeiter von 39 Millionen Dollar nicht enthalten. Der Umsatz sei im dritten Quartal von 971 Millionen Dollar auf 1,03 Milliarden Dollar gestiegen.

Für das Gesamtjahr rechnet das US-Unternehmen mit einem Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar. Der bereinigte EBITDA-Verlust von VoiceStream solle auf unter 400 Millionen Dollar begrenzt werden, erklärte T-Mobile weiter. Zugleich solle die Zahl der Kunden auf 6,8 Millionen bis 6,9 Millionen erhöht werden. Im abgelaufenen Quartal hätten 373.000 Kunden einen neuen Handy-Vertrag abgeschlossen. Der Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde sei von 53 auf 54 Dollar gestiegen.

Die Deutsche Telekom hatte VoiceStream, das seinen Sitz in Bellevue im US-Bundesstaat Washington hat, im Mai dieses Jahres für rund 28 Milliarden Dollar übernommen. Unter anderem wegen der Akquisition des Mobilfunkbetreibers hatte die Telekom Ende Oktober einen Milliardenverlust für die ersten neun Monate 2001 ausgewiesen.

Am Frankfurter Aktienmarkt beurteilten Händler das VoiceStream-Ergebnis in ersten Reaktionen positiv. Davon könne auch der Kurs der T-Aktie profitieren, hieß es. Die Papiere der Telekom gehörten am Donnerstagvormittag zu den Gewinnern im Deutschen Aktienindex (DAX) und legten um gut drei Prozent auf knapp über 20 Euro zu.

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