Händler: Übererfüllung der Reserven
Euro-Tagesgeld fällt deutlich unter 4,50 %

Die Sätze für Tagesgeld am europäischen Geldmarkt sind am frühen Donnerstagmittag deutlich unter den Mindestbietungssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank (EZB) gefallen.

Reuters FRANKFURT. Angesichts der ausreichenden Liquiditätslage vor dem Reserveultimo am 23. September waren die Sätze Händlern zufolge am Morgen bis auf 4,20 % gefallen, stabilisierten sich doch dann in einer weiten Spanne von 4,25 bis 4,35 %. Trotz des Enzuges von vier Mrd. Euro durch den dieswöchigen EZB-Tender sprachen Händler von einer Übererfüllung der Reserven. Das geschätzte Mindestreservesoll liegt bei 112,6 Mrd. Euro.

Die effektiven Zentralbankguthaben nannte die EZB per Dienstag mit 112,634 (113,122) Mrd. Euro. Im Durchschnitt der laufenden Reserveperiode lagen die Guthaben bei 113,371 (113,345) Mrd. Euro. Die Banken und Sparkassen in der Euro-Zone nahmen Übernachtkredite im Volumen von 360 (176) Mill. Euro in Anspruch. In der Einlagenfazilität wurden 261 (329) Mill. Euro an überschüssiger Liquidität geparkt. Autonome Faktoren gab die EZB mit 104,330 (107,790) Mrd. Euro an. Der Referenzzinssatz für Tagesgeld lag am Dienstag unverändert auf 4,54 %.

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