Händler warten auf US-Arbeitslosenzahlen
Euro-Kurs verändert sich kaum

Bei schwacher Nachrichtenlag hat sich der Euro am Donnerstag bei nur geringfügig verbilligt.

dpa FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 0,8903 (Mittwoch: 0,8907) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 2,1968 (2,1958) DM. Bis 16.00 Uhr konnte sich der Euro noch auf 0,8922 US-Dollar verbessern.

Mit Spannung achtete der Markt dagegen auf eine Rede von EZB - Chefökonom Otmar Issing. Der Notenbanker hatte erklärt, dass die Preisstabilität das primäre Ziel der EZB bleibe. Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung habe der Chefökonom dem Markt nicht gemacht, urteilten Händler. Im Gegenteil habe er die Bedeutung von Zinssenkungen für das Wirtschaftswachstum heruntergespielt.

Will Rugg, Analyst bei Standard & Poor's, sieht den Euro in einer Konsolidierungsphase. Vor den morgigen Arbeitslosendaten in den USA gingen kaum noch Händler riskante Positionen ein. Deshalb werde der Euro in einer engen Bandbreite gehandelt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6222 (0,6225) britische Pfund, 108,24 (108,81) japanische Yen und 1,5419 (1,5416) Schweizer Franken fest.

Gold verteuerte sich geringfügig. Händler zahlten für die Feinunze des Edelmetalls 265,30 US-Dollar. Am Vortag hatten Händler für die Feinunze noch 264,90 US-Dollar gezahlt.

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