Haftbedingungen auf Guantánamo
Amnesty kritisiert USA

"Die USA müssen sicher stellen, dass ihr gesamten Handlungen hinsichtlich derer, die in Afghanistan und Guantánamo eingesperrt werden, mit internationalem Recht und internationalen Normen in Einklang steht", heißt es in einer am Montag in London veröffentlichten Erklärung.

dpa LONDON. Die Organisation bekräftigte die Forderung nach Zugang zu den Gefangenen. Auf eine entsprechende Bitte vom 22. Januar habe man bisher keine Antwort erhalten. In einem 62 Seiten starken Memorandum von Amnesty International heißt es unter anderem, man fürchte, dass die Inhaftierten "grausam, unmenschlich oder entwürdigend behandelt" werden. Weder dürften sie mit Anwälten reden noch könnten sie ihre Haft vor einem Gericht anfechten. Die Umstände vieler Verhaftungen seien unklar, die Unschuldsvermutung nach einer Reihe öffentlicher Vorverurteilungen kaum noch glaubhaft.

Amnesty International warf den USA vor, sich aussuchen zu wollen, welche Teile der Genfer Konvention zum Schutz von Kriegsgefangenen man anwende und welche nicht.

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