Hagener führte bis zum letzten Schuss
Zweite Runde für Bogenschützen Endstation

Es war spannend, doch am Ende hatte der Australier Tim Cuddihy das bessere Ende für sich: Michael Frankenberg musste als letzter Deutscher die Segel streichen. Was bleibt, ist die Hoffnung auf den Mannschaftswettbewerb der Damen.

HB ATHEN. Es war spannend, doch am Ende hatte der Australier Tim Cuddihy mit 164:163 Ringen das bessere Ende für sich: Mit Michael Frankenberg aus Hagen am Teutoburger Wald musste am Dienstagnachmittag der letzte der vier deutschen Bogenschützen schon in der zweiten Runde die Segel streichen. Bereits am Vormittag waren Anja Hitzler (Alfdorf) und die Berlinerin Cornelia Pfohl in der Runde der letzten 32 gescheitert. Was bleibt, ist die Hoffnung auf den Mannschaftswettbewerb der Damen.

Frankenberg führte bis zum 18. und letzten Schuss. Er traf nur eine Sechs, so dass der Mann vom fünften Kontinent noch vorbei ziehen konnte. "Das war schon bitter. Michael hat bis dahin wirklich gut geschossen", sagte Bundestrainer Victor Bachmann. "Ein bissel Pech war schon dabei", meinte er, denn auch Cornelia Pfohl hatte bei der 156:158-Niederlage gegen die Russin Margarita Galinowskaja bis zum letzten Pfeil geführt. Anja Hitzler und Wu Hui Ju (Taiwan) lagen mit jeweils 156 Treffern gleichauf. Das Stechen verlor die 21-Jährige aus dem Schwäbischen Wald mit 8:9.

Während für Frankenberg damit die Spiele zu Ende sind, ruhen die Hoffnungen der deutschen Damen auf der Mannschafts-Konkurrenz am Freitag. Dort treffen sie in der ersten Runde um 8.30 Uhr auf Russland. "Da stehen die Chancen 50 zu 50", schätzte Bachmann ein. In der zweiten Runde würde das deutsche Trio mit Hitzler, Pfohl und der Berlinerin Wiebke Nulle wahrscheinlich auf den Weltranglisten-Dritten Taiwan treffen, das als großer Favorit im Erstrunden-Duell gegen Japan gilt.

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