Hakkinen Comeback verschoben
McLaren wohl weiter mit Coulthard und Räikkönen

Ein Comeback des in dieser Saison pausierenden zweimaligen Weltmeisters Mika Häkkinen (Finnland) scheint ausgeschlossen.

HB SINDELFINGEN/HOCKENHEIM. McLaren-Mercedes wird wohl auch 2003 mit den Piloten David Coulthard (Großbritannien) und Kimi Räikkönen (Finnland) in der Formel-1-Weltmeisterschaft antreten. Offiziell bestätigte das britisch-deutsche Team seine Fahrer zwar noch nicht, aber alle Anzeichen sprechen dafür, dass dies an diesem Wochenende während des Großen Preises von Deutschland auf dem Hockenheimring geschehen wird. "Die Fahrer-Frage wird kurzfristig klar sein", sagte Mercedes- Motorsportchef Norbert Haug am Donnerstag bei einem Medientag im Technology-Center des Automobilkonzerns in Sindelfingen. Coulthard erklärte, offiziell sei noch nichts. Räikkönen sagte: "An diesem Wochenende werden die Fahrer bekannt gegeben." McLaren-Mercedes rechnet sich auf dem für 62 Millionen Euro umgebauten Kurs gute Chancen aus.

"Es wäre schön, wenn wir in Hockenheim ein ähnlich gutes Rennen wie zuletzt in Frankreich zeigen und ähnlich erfolgreich abschneiden könnten", sagte Haug. Die Streckencharakteristik gleiche der von Magny-Cours. Entscheidend seien wieder die Reifen: "Seit dem Grand Prix von Österreich haben wir da 1,5 Sekunden gut gemacht. Unsere Philosophie, zu weichen Reifen zu gehen, war der Schlüssel zum Erfolg." Beim Großen Preis von Frankreich musste Räikkönen nur wegen eines Ausrutschers auf einer Ölspur viereinhalb Runden vor Rennende Michael Schumacher passieren lassen. Der Finne verpasste deshalb hauchdünn seinen ersten Sieg. "Wir hatte zuletzt die Nase sogar vor Ferrari, nein: das ganze Auto", sagte Haug. Coulthard, der in diesem Jahr in Monaco gewann, rechnet angesichts der jüngsten erfolgreichen Aufholjagd mit weiteren Grand-Prix-Siegen.

"Vielleicht können wir schon in Hockenheim gewinnen. In Ungarn haben wir eine weitere gute Chance", meinte der Schotte, der sich als Fünftplatzierter mit 4 Punkten Rückstand hinter Williams-BMW - Konkurrent Juan Pablo Montoya (34 Punkte) noch Hoffnungen auf die Vize-Weltmeisterschaft macht. Räikkönen, der die Enttäuschung über seine Frankreich-Niederlage überwunden hat, bezeichnete eine Prognose für den 12. Saisonlauf am Sonntag als schwierig. "Der neue Kurs sollte uns liegen", sagte der 22-Jährige: "Ob unsere Entwicklungsschritte reichen, dort Ferrari und Williams-BMW zu schlagen, werden wir sehen."

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